Vor Ort erhielten sie einen tiefgehenden Einblick in die grausame Realität der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik und den Alltag der Häftlinge. Beim Rundgang durch das Arbeitslager besichtigten die Jugendlichen eine erhaltene Ausstellungsbaracke, den Galgen auf dem Appellplatz, den steilen Weg zum Steinbruch sowie das Krematorium und das Lagergefängnis. Im „Europäischen Zentrum des deportierten Widerstandskämpfers“ setzten sie sich anhand von Aufgaben mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus und dem bedrückenden „Kartoffelkeller“ auseinander. Zum Abschluss besuchten alle gemeinsam das flammenförmige Denkmal für die Opfer der Deportation, bevor der Rückweg am ehemaligen Steinbruch, der Kommandanten-Villa und der früheren Gaskammer vorbei zum Bus führte.

Die Rückfahrt im gekühlten Bus bot Raum für eine stille Reflexion über diesen anstrengenden Tag, der allen Beteiligten die Bedeutung von Erinnerung und historischer Verantwortung eindringlich vor Augen führte.