Umso besser, dass die Schule Ingo Espenschied von der Konrad-Adenauer-Stiftung gewinnen konnte, der am letzten Donnerstag, den 30. April zwei Mal für je 90 Minuten in einem Live-Vortrag mit viel Bild- und Filmmaterial über die Bundesrepublik der Ära Adenauer berichten konnte. Exklusiv und kostenlos für alle Neunt- und Zehntklässler. Er versuchte mit viel Dynamik und Witz die Zuhörer zum Mitmachen und Fragenstellen zu bewegen. Es gab auch durchaus lustige Anekdoten und viele interessante Informationen über den ersten Bundeskanzler der jungen Demokratie, vor allem aus der Zeit bevor er dieser wichtige Politiker wurde.

Dass er in seinem Leben vier verschiedene politische Formen von Deutschland erlebt hat, war ein wichtiger Aha-Moment in diesem Vortrag. Geboren und aufgewachsen im Deutschen Kaiserreich, politisch aktiv während der Weimarer Republik, ruhig gestellt und verhaftet im 3. Reich, Mitbegründer der Bundesrepublik und im Prinzip auch der EU.

Sein Erbe – eine hoffentlich stabile Demokratie. Dass Demokratie nur funktioniert, wenn die Bürger auch mitmachen, wurde auch anhand des Bild- und Wochenschaumaterials immer wieder deutlich betont. „Aufbruch in die Demokratie“ – so der Titel der politischen Bildungsveranstaltung an der KARS.

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